AGB für Kunden aus Deutschland

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Bestimmungen aufmerksam durch. Sie werden Inhalt des Reisevertrages, der zwischen uns, der Firma Insight Reisen GmbH, Zürich – nachstehend „Insight” genannt – und Ihnen zustandekommt. Es gelten zudem die Bestimmungen, welche Sie mit der Buchungsbestätigung zugeschickt bekommen. Werden Ihnen durch Insight Reisearrangements anderer Veranstalter vermittelt, so gelten deren eigenen Vertragsbedingungen. Bei Einzelleistungen (Nur Flug-Arrangements, Mietwagen, Hotelzimmer etc.) gelten die Vertrags-/Reisebedingungen der verantwortlichen Fluggesellschaften oder Dienstleistungsunternehmen. Ihre Buchungsstelle kann zusätzliche Kostenanteile für Reservation, Bearbeitung und Auftragspauschale erheben. Das EDA, Schweiz veröffentlicht über www.eda.admin.ch oder das Auswärtige Amt Deutschland über www.auswaertiges-amt.de regelmässig Informationen zu Ländern oder Gebieten, in denen Risiken bestehen. Diese Hinweise sind auch bei Insight direkt erhältlich.

15.SONSTIGES

Insight kann an seinem Sitz verklagt werden. Insight kann den Kunden an dessen Wohnsitz verklagen. Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis mit dem Kunden, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat, findet deutsches Recht Anwendung.


Stand dieser AGB ist August 2009

14.DATENSCHUTZ

Die personenbezogenen Daten, die der Kunde Insight zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit es für die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnisses mit dem Kunden und für die Kundenbetreuung erforderlich ist. Insight hebt bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes ein.

13. INFORMATION ÜBER IDENTITÄT DES AUSFÜHRENDEN LUFTFRACHTUNTERNEHMENS

Der Reiseveranstalter ist gem. EU-Verordnung Nr. 2111/05 verpflichtet, den Kunden über die Identität des jeweiligen Luftfrachtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren. Steht/stehen die ausführende/n Fluggesellschaft/en zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss Insight diejenige/n Fluggesellschaf/en nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und unverzüglich sicherstellen, dass der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht bzw. diese feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesellschaft wechselt. Die Black List (Schwarze Liste) der EU ist auf der Internetseite air-ban.europa.eu und auf der Internetseite von Insight einsehbar.

12. SICHERSTELLUNG (INSOLVENZVERSICHERUNG)

Insight ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Damit sind die im Zusammenhang mit der Pauschalreisebuchung einbezahlten Beträge gemäß Bundesgesetz sichergestellt (www.garantiefonds.ch). Teilnehmer aus der EU bekommen einen Sicherungsschein (www.reisegarant.de).

11. VERJÄHRUNG, ABTRETUNGSVERBOT

Reisevertragliche Ansprüche des Kunden verjähren bei Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr, soweit ein Schaden des Kunden weder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Insight, seines gesetzlichen Vertreters oder eines seiner Erfüllungsgehilfen beruht. Die Verjährung beginnt an dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Ansprüche aus unerlaubter Handlung sowie alle Ansprüche auf Ersatz von Körperschäden unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist. Die Abtretung von Ansprüchen gegen Insight ist ausgeschlossen, außer unter Familienangehörigen.

10. HAFTUNG

10.1. Die vertragliche Haftung von Insight für Schäden von Reisenden mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, die nicht Körperschäden sind, ist pro Reise und Kunden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit Insight für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschulden eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Für alle gegen Insight gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet Insight bei diesen Kunden für Sachschäden bis zur Höhe des dreifachen Reisepreises pro Kunde und Reise. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben sind.

10.2. Insight haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Ausstellungen, Ausflüge, fakultative Angebote örtlicher Veranstalter usw.), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von Insight sind. Insight haftet jedoch für Leistungen, welche Beförderungen des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der gebuchten Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten, sowie dann, wenn und soweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung einer Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflicht von Insight ursächlich geworden ist.

9. PASS-, VISA- & GESUNDHEITSBESTIMMUNGEN

9.1. Insight informiert Staatsangehörige eines Staates der EU, in dem die Reise angeboten wird, oder der Schweiz, über Pass- und Visumerfordernisse und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (z.B. polizeilich vorgeschriebene Impfungen), die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind. Staatsbürger anderer Staaten müssen sich selber über die gültigen Bestimmungen informieren.

9.2. Der Reisende ist für die rechtzeitige Beschaffung der notwendigen Reisedokumente (Pass, Visum, Impfungen) sowie zur Einhaltung der Zoll-, Devisenvorschriften etc. selber verantwortlich.

9.3. Es wird dringend empfohlen, dass der Reisende zu Impfungen, Gesundheitsbestimmungen und Gesundheitsvorsorge den Rat eines Tropeninstitutes und/oder des Hausarztes einholt. Reisende, welche unter physischen oder psychischen Krankheiten leiden, müssen der Reiseanmeldung ein ärztliches Attest beilegen.

8. BEANSTANDUNGEN, ABHILFE, ANZEIGEFRIST

8.1. Der Kunde hat auftretende Mängel unverzüglich bei der Reiseleitung, dem Leistungsträger vor Ort oder Insight anzuzeigen und innerhalb angemessener Frist Abhilfe zu verlangen. Insight kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Insight kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet Insight innerhalb der vom Kunden gesetzten angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde den Reisevertrag kündigen, wobei eine schriftliche Erklärung empfohlen wird. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von Insight verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.

8.2. Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche müssen Sie spätestens einen Monat nach dem vertraglichen Ende der Reise gegenüber Insight geltend machen, wobei die Schriftform empfohlen wird. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist oder wenn es sich um deliktische Ansprüche handelt.

8.3. Bei Reisegepäck sind Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen unverzüglich den Transportunternehmen anzuzeigen, d.h. binnen 7 Tage bei Gepäckverlust und binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung des Gepäcks. Gleichermaßen ist der Verlust, die Beschädigung oder Fehlleitung von Gepäck der Reiseleitung oder Insight gegenüber anzuzeigen.

7. KÜNDIGUNG WEGEN HÖHERER GEWALT

7.1.Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl Insight als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz. Danach kann Insight für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Insight ist verpflichtet, notwendige Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Kunden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last.

7.2.Insight kann bis 21 Tage vor Abreise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten, wenn sie die Mindestteilnehmerzahl im Prospekt ausdrücklich genannt und beziffert sowie den Zeitpunkt angegeben hat, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Reisenden vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und sie in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen hat. Der Kunde erhält sogleich sämtliche Zahlungen auf den Reisepreis zurückerstattet.

6. NICHT BEANSPRUCHTE LEISTUNGEN

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die ihm zuzurechnen sind, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Die zusätzlichen Reisekosten gehen zu Lasten des Kunden. Insight bemüht sich jedoch um die Rückerstattung ersparter Aufwendungen von den Leistungsträgern.

5. RÜCKTRITT / ANNULLATION UND UMBUCHUNG DURCH DEN KUNDEN

5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Insight. Es wird aus Beweisgründen empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

5.2. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, so verliert Insight den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von Insight gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie dessen, was Insight durch gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Insight kann diesen Anspruch nach ihrer Wahl konkret oder pauschalisiert berechnen. Pauschalisiert kann Insight eine Entschädigung in Prozent des Reisepreises verlangen: Bis zum 30. Tag vor Reiseantritt 20% des Preises Ab 29. bis 14. Tag vor Reiseantritt 50% des Preises Ab 13. bis 7. Tag vor Reiseantritt 60% des Preises Ab 6. Tag bis Reisebeginn 90% des Preises. Es gelten zudem die Bestimmungen, wel­che Sie mit der Buchungsbestätigung zuge­schickt bekommen. Für bereits ausgestellte Flugtickets gelten zusätzlich die IATA-Regeln der Airlines/Broker (meistens 100 % vom Flugtarif inkl. Taxen) und eine Bearbeitungsgebühr von EUR 150 pro Ticket. Es steht dem Kunden stets frei, nachzuweisen, dass Insight ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der Pauschalen entstanden ist.


5.3. Umbuchungen, d.h. Änderungen des Reisetermins, -ziels, der Unterkunft oder Beförderungsart sind grundsätzlich nur nach Rücktritt vom Reisevertrag und bei gleichzeitiger Neuanmeldung möglich.

4. PREISÄNDERUNGEN

4.1.Preisänderungen kann Insight nach Vertragsabschluss lediglich im Fall der auch tatsächlich nach diesem Zeitpunkt eingetretenen und bei Abschluss nicht vorhersehbaren Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffenden Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang vornehmen, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, wenn zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reiseantritt mehr als vier Monate liegen. Eine Preiserhöhung, die ab dem 20. Tage vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt wird, ist unwirksam.

4.1.Im Fall einer Preiserhöhung um mehr als 5% oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, kostenfrei vom Reisevertrag zurückzutreten - der Kunde erhält dann alle Zahlungen auf den Reisepreis zurück - oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn Insight in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach Zugang der Erklärung durch Insight über die Änderung der Reiseleistung oder die Preisanpassung diesem gegenüber geltend zu machen.

3. LEISTUNGSÄNDERUNGEN

3.1. Nach Vertragsabschluss notwendig werdende Änderungen wesentlicher Reiseleistungen, die von Insight nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind Insight gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

2. ZAHLUNGSBESTIMMUNGEN

2.1. Nach Erhalt der Buchungsbestätigung und des Sicherungsscheins ist vom Kunden eine Anzahlung von 20% des Reisepreises zu leisten. Die Restzahlung ist bis 21 Tage vor Abreise fällig und zu leisten, wenn jeweils feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr nach Ziffer 7.2 abgesagt werden kann. Maßgeblich ist der Eingang der Zahlung bei Insight.

2.2. Wenn der fällige Reisepreis trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung vom Kunden nicht gezahlt wird, ist Insight berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten zu belasten, die sich nach Ziffer 5.2 richten.

1. ANMELDUNG, VERTRAGSABSCHLUSS

Mit der Reiseanmeldung kommt der Vertrag zwischen Insight und Mit der Reiseanmeldung bietet der Kunde Insight den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung und aller Hinweise im Reisekatalog, in der Offerte oder dem Sonderprospekt, verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, telefonisch, schriftlich, per Fax oder per E-Mail erfolgen. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen haftet, sofern er eine solche Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch Insight zustande, für die es keiner besonderen Form bedarf. Der Kunde erhält über den Vertragsabschluss eine schriftliche Buchungsbestätigung / Rechnung und den Sicherungsschein.